Töchter der Himmel 1

Die Seefahrer

Als vor vielen Jahren das große Reich der Seefahrer unterging, siedelten sich die Überlebenden im Weißen Land an. Von der Bevölkerung wurden die Fremden mit der dunkleren Haut und den seltsamen Riten zuerst belächelt doch bald stellte sich heraus, dass die Neuankömmlinge den einfachen Bauern viel zu bieten hatten.

Die Seefahrer brachten den Glauben an den Pantheon mit sich und eine Organisation, die in der Lage war, die weit verstreuten Städte zu verbinden und den Handel im Weißen Land zum Erblühen zu bringen.

Das Blut der Seefahrer hat sich, seit der Zeit da sie hier sind, derart mit dem Volk vermischt, dass niemand mehr von sich behaupten kann, ein voller Nachkomme der Seefahrer zu sein. Dennoch ist es unter Adeligen eine Selbstverständlichkeit, die eigene Linie auf die ersten Siedler der Seefahrer zurückzuführen.

Heute haben die Bewohner Albions zu den Seefahrern ein zwiegespaltenes Verhältnis. Einerseits schätzen alle den Wohlstand und die Sicherheit, die die Ankunft der Seefahrer mit sich brachte. Andererseits gibt es noch einige, die sie – insbesondere ihren Glauben – als Eindringling sehen. Auch wenn es in Albion keine Seefahrer mehr gibt, so ist ihr Vermächtnis heute spürbarer denn je.